Radweg Hilgertshausen - Markt Indersdorf

    Ein erster Schritt für den Radweg zwischen Hilgertshausen und dem Abzweig nach Kleinschwabhausen

     

    Der Radweg entlang der Staatsstraße 2050 zwischen Langenpettenbach und dem Abzweig Kleinschwabhausen wird bis nach Hilgertshausen verlängert. Um den Bau schnellstmöglich realisieren zu können, haben die Gemeinde Hilgertshausen-Tandern, der Markt Markt Indersdorf und das Staatliche Bauamt Freising eine Planungsvereinbarung geschlossen.

    Der Bau von neuen Radwegen steht derzeit ganz oben auf der Agenda sowohl des Freistaats als auch bei den Kommunen. Zum einen nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad für ihren Weg zur Arbeit, zum anderen soll das Radfahren besonders außerhalb geschlossener Ortschaften sicherer gemacht werden. Doch noch immer gibt es Lücken im Radwegenetz. Eine dieser Lücken wird nun geschlossen: Zwischen Hilgertshausen und dem Abzweig Kleinschwabhausen soll entlang der Staatsstraße 2050 ein Geh- und Radweg gebaut werden. Er schließt dort an den bestehenden Geh- und Radweg nach Langenpettenbach an.

    Im vergangenen Jahr war die Radwegverbindung unter dem Titel „St 2050 Hilgertshausen – Abzweig Kleinschwabhausen“ in das Programm für den Bau von Radwegen an Staatsstraßen (Radwegebauprogramm 2020 – 2024) aufgenommen worden. Nun planen Hilgertshausen-Tandern und Markt Indersdorf mit Unterstützung durch ein Fachbüro die neue Radwegverbindung. Das Staatliche Bauamt steht ihnen dabei unterstützend und beratend zur Seite. Eine entsprechende Planungsvereinbarung haben Markus Hertlein, Bürgermeister von Hilgertshausen-Tandern, Bürgermeister Franz Obesser aus Markt Indersdorf und Sylvia Pfister, Abteilungsleiterin beim Staatlichen Bauamt Freising, unterschrieben.

    Die etwa 3,2 Kilometer lange Strecke soll östlich der Staatsstraße 2050 verlaufen und am Abzweig nach Kleinschwabhausen an den bestehenden Geh- und Radweg anschließen.

    Zitat Bürgermeister Markus Hertlein

    Ich freue mich sehr, dass das Projekt, übrigens als einziges im Landkreis Dachau, in das Radwegeprogramm des Freistaats aufgenommen wurde. Die Radwegeverbindung ist ein wichtiges Projekt, das sich unsere Bürgerinnen und Bürger schon lange wünschen. Die Umsetzung der nächsten Schritte zusammen mit der Marktgemeinde Markt Indersdorf und dem Staatlichen Bauamt werden wir nun mit Nachdruck angehen.

     

    Zitat Bürgermeister Franz Obesser

    Seit langer Zeit hat der Radwegeausbau für die Marktgemeinde einen hohen Stellenwert. Daher freuen wir uns sehr, dass mit diesem interkommunalen Projekt, mit unserer Nachbargemeinde Hilgertshausen-Tandern, und dem staatlichen Bauamt ein weiterer wichtiger Radweg geschaffen werden soll. Zudem bedeutet dieses Teilstück auch eine nahtlose Verbindung in das Radwegenetz des Landkreises Pfaffenhofen.

     

    Zitat Sylvia Pfister, Abteilungsleiterin im Staatlichen Bauamt für den Landkreis Dachau: Wir freuen uns sehr, dass wir mit zwei überaus engagierten Gemeinden zusammenarbeiten können. Diese Kooperation ermöglicht es, rasch eine Lücke im Radwegenetz entlang der Staatsstraßen im Landkreis zu schließen.

     

    Noch hört der Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2050 zwischen Langenpettenbach und Hilgertshausen beim Abzweig Kleinschwabhausen auf. Mit einer Planungsvereinbarung treiben die Gemeinden Hilgertshausen-Tandern, der Markt Markt Indersdorf und das Staatliche Bauamt Freising die Planungen nun gemeinsam voran. Links im Bild: Franz Obesser, Bürgermeister der Marktgemeinde Markt Indersdorf, recht Markus Hertlein, Bürgermeister von Hilgertshausen-Tandern.

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